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Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) ist eine Bürgerrechtsorganisation und ein Selbsthilfeverein. Er hat das Ziel, die durch die schwarze Pädagogik bei der Heimerziehung aufgetretenen Körperstrafen und den sexuellen Missbrauch von Kindern aufzuklären sowie Kontakt zwischen den bis weit über die Grenzen der Bundesrepublik verstreut lebenden Mitgliedern zu organisieren[1].

Zweck des Vereins

Im Januar 2004 wurde in Paderborn von betroffenen ehemaligen Heimkindern ein erster Versuch gestartet, sich zu organisieren und die Interessengemeinschaft "Bundesvereinigung ehemaliger Heimkinder" gegründet. Durch interne Schwierigkeiten kam es in dieser Konstellation jedoch nie zu einer Vereinsgründung.

Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. wurde schließlich am 14. Oktober 2004 in Idstein am Taunus gegründet und in Aachen in das Vereinsregister eingetragen.

Im Verein sind vor allem Menschen organisiert, die in der Zeit von 1945 bis 1985 in Heimen gelebt haben.

Ausgangspunkt für die Gründung des Vereins war das Unrecht und die massiven Menschenrechtsverletzungen, die Kindern und Jugendlichen vor allem in der Zeit von 1945 bis 1975 in kirchlichen und staatlichen Kinderheimen und Erziehungsheimen widerfahren ist.

Der Verein setzt sich dafür ein, die unwürdigen und menschenverachtenden Erziehungspraktiken in den Kinderheimen und Erziehungsanstalten öffentlich zu machen. Die Betroffenen sollen, so das Bestreben, für die in vielen Heimen geleistete Zwangsarbeit, sowie für die erlittenen seelischen und körperlichen Misshandlungen und für die sexuelle Gewalt entschädigt werden.

Gefordert werden u.a.: Rentenausgleich, Lohnnachzahlungen, Entschädigungszahlungen und eine offizielle, öffentliche Anerkennung des Leides und eine Entschuldigung, ausgesprochen von repräsentativen Personen der evangelischen sowie der katholischen Kirche und des Staates.

Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell neutral.

Satzungsgemäße Ziele des Vereins sind: Ehemalige Heimkinder zu organisieren und unter Berücksichtigung ihre spezifischen Bedürfnisse zu begleiten und die Situation der ehemaligen Heimkinder in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

In einer Petition[2][3] an den Deutschen Bundestag forderte der Verein 2006:

  • die Anerkennung betroffener ehemaliger Heimkinder als Opfer von Menschenrechtsverletzungen;
  • die Regelung berechtigter Forderungen, die sich daraus ergeben;
  • die Ächtung der menschenverachtenden Erziehungspraxis in Heimen während der Zeit von 1945 bis 1975;
  • die Klärung der Frage fehlender Rentenanwartschaften bezüglich erzwungener Arbeit, für die keine Sozialversicherungsbeiträge entrichtet wurden;
  • die Erklärung, dass die in den Heimen verlangte und geleistete Kinderarbeit Unrecht gewesen ist;
  • die Gewährleistung der Finanzierung von Langzeittherapien der Traumata, an welchen viele Betroffene noch heute leiden;
  • die wissenschaftliche Aufarbeitung dieses unrühmlichen Kapitels in der Sozialgeschichte der Bundesrepublik;
  • eine Anhörung betroffener ehemaliger Heimkinder vor dem Deutschen Bundestag;
  • eine Ausstellung über die Lebenssituation ehemaliger Heimkinder in den Heimen der Zeit von 1945 bis 1975 unter Berücksichtigung ihrer Lebenssituationen nach dem Heimaufenthalt;
  • die Anerkennung der moralischen Schuld des Staates an den Vorfällen in den Heimen während der besagten Zeit, die sich aus der Einweisungspraxis der Jugendämter und der mangelnden Heimaufsicht ergibt;
  • die Schaffung einer unabhängigen Heimaufsicht für alle heute existierenden Heimformen (auch der Altenpflegeeinrichtungen), um zu gewährleisten, dass vergleichbares Unrecht in Deutschland in Gegenwart und Zukunft nicht mehr geschehen kann.

Einsichtnahme in Heimakten ehemaliger Heimkinder

In einer weiteren Petition wurde an den Bundestag eine Einsichtnahme in Heimakten ehemaliger Heimkinder gefordert. Darin hieß es:

„Heimakten und dazugehörige Nebenakten müssen frei und kostenlos für ehemalige Heimkinder zugänglich sein. Diese Petition bezieht sich auf die Akten und Aufzeichnungen kommunaler und kirchlicher Heimträger. Das Recht auf Akteneinsicht darf nicht durch Aufbewahrungsfristen oder Vernichtung der Akten eingeschränkt werden. Hier weist der Verein bewusst auf die Eilbedürftigkeit hin, denn viele Akten werden vernichtet, obwohl die entsprechenden Personen eindeutig die Einsicht der Akte begehren. Das Kirchenrecht darf hierbei nicht über dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland stehen.“

Zur Begründung wurde angegeben:

„Juristische Interessen stehen dabei nicht im Vordergrund, da die Kindheit der Suchenden oft schon längere Zeit zurückliegt.“

Heimakten und die entsprechend dazugehörigen Nebenakten, Melde- oder Schulakten sind meistens die einzige Informationsquelle für ehemalige Heimkinder, aus der sie etwas aus ihrer Kindheit, und somit über sich selbst in Erfahrung bringen können. Hier verweist der Verein auf Artikel 2, (1) des GG hin[4]. Zur freien Entfaltung der Persönlichkeit gehört das Wissen darüber, was in der Kindheit passiert ist, und was zur Unterbringung in einem Kinderheim geführt hat. Eine Verletzung der Rechte dritter sieht der VEH e.V. hier nicht.

Im Bezug auf die Aufbewahrungsfristen von o. g. Akten hat der VEH e.V. die unterschiedlichsten Informationen erhalten. Eine klare Regelung scheint es also hier nicht zu geben. Daher sollte es auch keine Einschränkungen durch Aufbewahrungsfristen geben.

Bezüglich Vernichtung von Heimakten ist es für den VEH e.V. erstaunlich, wie viele Akten entweder vernichtet wurden, nicht auffindbar sind, oder schlicht diversen Naturgewalten zum Opfer gefallen sein sollen. Hier verweist der Verein auf das § 6, (1 u. 2) Bundesdatenschutzgesetz [5]. Nachvollziehbar ist, dass die Archivierung von Akten Platz braucht. Müssen aus diesem Grund Heimakten vernichtet werden, muss dieses die Person entscheiden, über die diese Akte geführt wurde. Ein Vorschlag des VEH e.V. wäre, eine solche Heimakte an das entsprechende ehemalige Heimkind auszuhändigen. Bei Desinteresse sollte auf die Vernichtung der Akte hingewiesen werden, ehe diese Vernichtung erfolgt.

Im Bezug auf die Eilbedürftigkeit möchten der VEH e.V. nicht unerwähnt lassen, dass ehemaligen Heimkindern die Akteneinsicht trotz des Rechts dazu verweigert wird. Schlimmer noch, es werden genau die Akten vernichtet, in die jemand Einsicht nehmen möchte. Nun fragen aber immer mehr ehemalige Heimkinder an, da der VEH e.V. auch an einer wissenschaftlichen Aufarbeitung dieses Themas interessiert ist.

Der Artikel 5, (3) des GG[6] besagt: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.“ Daher ist nicht nachvollziehbar, warum ehemalige Heimkinder so massive Schwierigkeiten mit der Einsicht ihrer Heimakten haben. Der VEH e.V. befürchtet die Vernichtung weiterer Heimakten, und eine wissenschaftliche Aufarbeitung wird somit unmöglich.

Im Bezug auf Heimakten, die sich im Besitz der Kirchen befinden, sind diese für ehemalige Heimkinder nahezu unerreichbar. In der einzigen Antwort, die der VEH e.V. diesbezüglich erhalten hat, wurde unter anderem auf das Kirchenrecht hingewiesen. Das Kirchenrecht ist aber ein von Religionsgemeinschaften selbst gesetztes internes Recht. Danach haben diese zwar aufgrund der Verankerung im Art. 140 GG das Recht, innere Angelegenheiten selbst zu klären, jedoch darf das Kirchenrecht hier nicht über dem Grundgesetz stehen. Hier wird auf § 2, (4) BDSG[7] verwiesen.

Umkehr der Beweislast

In einer weiteren Petition an den Deutschen Bundestag wurde stellvertretend von einem ehemaligen Heimkind für den VEH e.V. die Umkehr der Beweislast gefordert. Darin heisst es: "Entschädigungen für den sexuellen Missbrauch und die Misshandlungen in den Schulen und Heimen staatlicher/kirchlicher Träger dürfen nicht auf Einzelfallentscheidungen beruhen, die dem Opfer alleine die Beweislast auferlegen. Viele aussagekräftige Akten sind für die Opfer unerreichbar und da hier keine andere Möglichkeit mehr besteht, die begangenen Straftaten nachzuweisen, muss eine entsprechende Umkehrbeweislast gelten."

Dieser Petition ging bereits eine Petition voraus, in der vom VEH e.V. gefordert wurde, dass Heimakten und die dazugehörige Nebenakten kostenlos für ehemalige Heimkinder zugänglich sein müssen. Dabei wurden sowohl die kommunalen, als auch die kirchlichen Träger mit einbezogen. Schon 2011 wurde vom VEH e.V. auf die Eilbedürftigkeit dieser Petition hingewiesen, da sehr viele Akten mittlerweile im großen Stil vernichtet wurden, obwohl die entsprechenden Personen eindeutig Einsicht begehren/begehrt hatten.

Selbst bei noch existierenden Unterlagen wird die Einsicht nach wie vor nicht gewährt, obwohl kaum noch juristische Möglichkeiten vorhanden sind und daher die wissenschaftliche Aufarbeitung im Vordergrund steht. Begründet wird die Verweigerung der Einsichtnahme entweder mit dem Datenschutz, dem Schutz Dritter oder dem Kirchenrecht. Weiter wurden teilweise extrem hohen Gebühren thematisiert, die nach wie vor für die Einsichtnahme oder Nachforschungen erhoben werden. Viele ehemalige Heimkinder und Opfer erhalten aber Lohnersatzleistungen, was das Aufbringen dieser Gebühren für sie unmöglich macht.

Ein weiterer Punkt ist, dass mit der Vernichtung der Akten nicht nur ein Teil des Erlebten vernichtet wird. Die heute noch z. T. sehr stark traumatisierten Opfer erhalten keine Möglichkeit mehr, das damalig Erlebte aufzuarbeiten. Die jüngsten Medienberichte zeigen nun, dass sich die Situation für ehemalige Heimkinder oder Opfer nicht geändert hat. Es kann nicht statthaft sein, dass ehemalige Heimkinder oder Opfer eine Kompensation des erlittenen Unrechtes / stattgefundenen Missbrauchs per Einzelfallentscheidung zu bestreiten haben, während ihre Beweise mit der Vernichtung ihrer Akten für sie unerreichbar sind. Insbesondere muss eine Beweislastumkehr derart gestaltet sein, dass hierbei möglicherweise zurückgehaltene Akten nicht mehr zur Entlastung der Täterseite verwendet werden dürfen denn letzteres würde rechtsstaatlichen Grundsätzen massiv entgegenstehen.

Öffentlichkeitsarbeit

Demonstration Ehemaliger Heimkinder in Berlin 2010

Ehemalige Heimkinder Berlin 2010.jpg

Der Verein ehemaliger Heimkinder hatte am 15. April 2010 vor allem in der „Freien Initiative ehemaliger Heimkinder“ die Großdemo in Berlin organisiert. Dort waren alle ehemaligen Heimkinder-Organisationen vertreten. Manfred Kappeler sprach bei der Kundgebung ebenso wie Betroffene aus BRD und der ehemaligen DDR. Dr. Kappeler unterstützt mit speziellen Gutachten die Anliegen aller ehemaligen Heimkinder in politischen und fachlichen Gremien, in den Medien, der Fachöffentlichkeit und tritt in der Jugendhilfe für eine kompromisslose Anerkennung ihrer Vergangenheitsschuld ein.

Protest gegen die Verleihung des "Ehrenberg-Preises" an Antje Vollmer

Ehrenbergpreis.jpg

Rund 30 ehemalige Heimkinder protestierten 24.11.2011 vor der Bochumer Christuskirche gegen die Verleihung des "Hans-Ehrenberg-Preises"[8] an Antje Vollmer, der ehemaligen Vizepräsidentin des Bundestages. Der Protest galt der Art und Weise, wie die Theologin Antje Vollmer ihre Aufgabe als Vorsitzende des „Runden Tisches Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ wahrgenommen hatte.

Anschreiben sämtlicher Bundestagsabgeordneten

Am 15.01.2011 schrieb der Verein sämtliche damalige Bundestagsabgeordete an[9]. Die Briefe wurden per Hand in die persönlichen Postkasten der Abgeordneten geworfen, um sicher zu stellen, dass sie auch tatsächlich ihre Adressaten erreichen würden. Das Resultat dieser Aktion war mehr als nur beschämend - ganze neun Abgeordnete antworteten, alle anderen hielten es für nicht einmal für nötig, auf den Brief zu reagieren!

Anschreiben an Papst Franziskus

Angetrieben von dem allgemeinen Zuspruch, den der neugewählte Papst bekam sowie von Medienberichten, dass er sich in der Tat mit den Menschen auseinandersetze, beschloss der Verein im November 2013 sich direkt an den Papst zu wenden und ihn zu bitten:

  • "Unterstützen Sie unseren Kampf um eine gerechte Entschädigung für alle ehemaligen Heimkinder!
  • Rufen Sie Ihre Glaubensbrüder in Deutschland auf, arm für die Ärmsten zu werden!
  • Bitten Sie sie, arm für die Opfer ihrer eigenen Kirche zu werden!
  • Appellieren Sie an die Leiter der Katholischen Kirche Deutschlands, sich von einem Teil ihrer Millionen zu trennen, um den Opfern eben dieser Kirche einen würdigen Lebensabend außerhalb einer Pflegeeinrichtung zu ermöglichen!
  • Setzen Sie sich dafür ein, den unter den Dächern der Katholischen Kirche Deutschlands geschändeten, geschundenen, zusammengeschlagenen, psychisch und sexuell vernichteten Menschen eine echte Entschädigung zu zahlen.

Wir haben große Hochachtung vor den von Ihnen geäußerten Ansichten, um derentwillen wir uns an Sie richten in der Hoffnung, dass Sie sich für uns einsetzen und verwenden mögen. Denn wir sind der festen Überzeugung, dass die Katholische Kirche Deutschlands es den Überlebenden ihrer Kinderheimhöllen schuldig ist, auf unsere Forderungen einzugehen."

Der Erfolg war ähnlich dem der Anschreiben an die deutschen Bundesabgeordnete. Es kam keine Antwort, nicht einmal eine Bestätigung des Erhalts erreichte den Verein.

„Runder Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre“ (RTH)

Der VEH e.V. benannte unter Zeitdruck drei Personen, die am Runden Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre kommissarisch teilnehmen sollten. In der seiner nächsten Vollversammlung wählte der Verein schließlich drei Personen aus seinen Reihen für die permanente Vertretung am RTH. Diese wurden trotz vorheriger schriftlicher Zusage[10]. abgelehnt von Antje Vollmer, der Moderatorin des Runden Tisches.

Trotz vorheriger Zusage einer "freundlichen Begrüßung" der von der Vollversammlung des Vereins gewählten Mitglieder als permanente VertreterInnen am RTH, brachte Frau Vollmer letzten Endes nicht einmal die Freundlichkeit auf, das Schreiben des VEH e.V. mit der Nennung der VertreterInnen[11] auch nur zu beantworten.

Der VEH e.V. forderte die Einrichtung eines Entschädigungsfonds in Höhe von 25 Milliarden Euro[12] und erklärte dazu, dass diese Summe sich aus einer Entschädigung von 50.000 € pro Person bei einer angenommenen Personenzahl von 500.000 Überlebenden errechne. In der Zwischenzeit distanzierten sich die VEH-VertreterInnen am Runden Tisch vom Verein. Der "Runde Tisch" hatte zwischenzeitlich die Forderung des Vereins per Beschluss abgelehnt, Rechtsvertreter aufseiten der Opfer zuzulassen.[13][14][15]

Im August 2009 scheiterte der Versuch, die neu gewählte Vertretung des Vereins mit Hilfe eines Gerichtsbeschlusses vor dem Kammergericht Berlin durchzusetzen[16]. Allerdings merkten die ehemaligen Vertreter des VEH am Runden Tisch ziemlich bald, dass sie so ganz ohne rechtliche Vertretung ziemlich verloren waren, gestanden einige (grundlegende) Fehler ein und lancierten mehrere Papiere zur möglichen Entschädigung von Heimkindern, die in der Summe ziemlich genau in derselben Höhe lagen, wie die Forderungen des VEH e.V., nämlich um 50.000 Euro (eher mit Tendenz nach oben)[17].

Der Abschlussbericht "Runder Tisch Heimerziehung der 50er und 60er Jahre" (RTH)

Am 13. Dezember wurde der Abschlussbericht des RTH während einer großangelegten Pressekonferenz der Öffentlichkeit vorgestellt. Der VEH e.V. reagierte empört auf bekanntgewordene Einzelheiten des Berichtes und auf das Zustandekommen des "einheitlichen" Abstimmungsergebnisses. Der Verein reklamierte mit der „Freien Initiative ehemaliger Heimkinder“ in einer eigenen Pressekonferenz, dass:

  • der im Abschlussbericht vorgeschlagene Fonds (zu gründen von Bund, Ländern und den beiden großen Kirchen) mit 120 Millionen Euro auf keinen Fall ausreichend sei - rein rechnerisch ergebe das eine Summe von höchstens 1.000 bis 4.000 Euro pro Person;
  • eine "Entschädigung" an sehr detaillierte Einlassungen von Seiten der ehemaligen Heimkkinder geknüpft sei;
  • den ehemaligen Heimkindern in großen Teilen ihrer Schilderungen NICHT gefolgt wurde - obwohl es im Bericht heißt, die Schilderungen der Ehemaligen seien glaubhaft;
  • ehemalige Heimkinder mit Behinderungen erst gar nicht berücksichtigt worden seien;
  • Ehemalige, die z.T. jahrelang in der Psychiatrie eingesperrt waren, ebensowenig berücksichtigt wurden, wie
  • ehemalige Heimkinder aus der Ex-DDR berücksichtigt wurden;
  • das Zeitfenster (50er und 60er Jahre) eindeutig zu klein sei;
  • großer Druck auf die Heimkindervertreter bei der Abstimmung ausgeübt wurde, um hier eine Einstimmigkeit herzustellen. Vertreter des VEH empfanden dies als einen ungeheuerlichen Vorgang und mit Sicherheit einer Demokratie nicht würdig.

Manfred Kappeler, Jg. 1940, Sozialarbeiter, Dipl.-Päd. u. Psychagoge emeritierter Prof. für Sozialpädagogik an der TU Berlin empfand diesen Abschlussbericht als äußerst zweifelhaft und ging nur wenige Tage nach dem Erscheinen desselben mit einer scharfen Kritik an die Öffentlichkeit.

"Sie waren mit Vertrauen in die vorbehaltlose Aufklärung der Heimerziehung und ihrer Folgen für die ihr ausgelieferten Kinder und Jugendlichen und mit der Erwartung einer ihnen gerecht werdenden Rehabilitation und Entschädigung in dieses Gremium gegangen und mussten erleben, dass sie von den meisten anderen Mitgliedern herablassend und wie „Klienten“ behandelt wurden, deren substantielle Anliegen nicht akzeptierte wurden. Sie wurden nicht gehört, sondern angehört, wie Zeugen vor einem Untersuchungsausschuss. Alle sechs Ehemaligen am RTH, die drei Mitglieder und ihre drei Vertreter (diese mit einem bloßen Anwesenheitsrecht, d.h. ohne Rede- und Stimmrecht wenn die Vollmitglieder anwesend waren – nur in der letzten Sitzung durften sie reden und abstimmen), haben mir diese demütigende Erfahrung, die sie an ihre Kindheit in den Heimen erinnerte, wiederholt berichtet."

"Im Abschlußbericht wird diese Forderung[16] mit der Begründung abgelehnt, dass die Heimerziehung ein System gewesen sei, in dem Unrecht geschah, ein Unrechtssystem sei sie aber nicht gewesen. Aus diesem Grunde könne die Forderung der ehemaligen Heimkinder am RTH nach einer Opferrente bzw. einer entsprechenden Einmalzahlung nicht akzeptiert werden. Diese Ablehnung wurde im Entwurf der Geschäftsstelle für den AB damit begründet, dass das Unrecht in der Heimerziehung nicht gesetzlich intendiert gewesen sei, dass es von Menschen ausgeübt wurde und einzelne Heime gezeigt hätten, dass auch eine andere, dem Wohl der Kinder und Jugendlichen dienende Praxis möglich gewesen sei."

"In der öffentlichen Debatte wurde in diesem Zusammenhang gelegentlich eine pauschale Entschädigung für alle Heimkinder gefordert. Betroffene müssten dabei nur nachweisen oder glaubhaft machen, dass sie in einem Heim untergebracht waren. Eine solche pauschale Lösung wäre aber nur dann denkbar, wenn auch eine pauschale Bewertung der damaligen Heimerziehung generell als Unrechtstatbestand vorliegen würde. Die Heimerziehung an sich müsste dabei als grundsätzliches Unrecht verstanden werden. Der Runde Tisch kommt in seiner Bewertung jedoch zu der Einschätzung, dass eine solche pauschale Qualifizierung der Heimerziehung als generelles Unrecht nicht angemessen und möglich ist (vgl. oben). Damit sind pauschale Entschädigungsleistungen allein aufgrund der Tatsache, dass ein Heimaufenthalt stattgefunden hat, nicht realisierbar“.

Diese Passagen zeigen das Ausmaß der Missachtung der Forderungen/Lösungsvorschläge der Ehemaligen am RTH. Bei der „Prüfung von Lösungswegen und Lösungsvorschlägen“ wird nicht auf diese konkreten Vorschläge eingegangen, sondern auf

„in der öffentlichen Debatte in diesem Zusammenhang gelegentlich erhobene Forderungen. Diese werden mit absurden Argumenten, die in Wirklichkeit den Forderungen der ehemaligen Heimkinder am RTH gelten, zurückgewiesen."[18]

Heimkinder-Fonds "West"

In der Zeit von 1949 bis 1975 lebten etwa 700.000 bis 800.000 Kinder und Jugendliche in Säuglings-, Kinder- und Jugendheimen in der Bundesrepublik Deutschland. Der Heimaufenthalt vieler ehemaliger Heimkinder war vielfach von traumatisierenden Lebens- und Erziehungsverhältnissen geprägt. Wem während der Heimunterbringung im vorgenannten Zeitraum in der Bundesrepublik Deutschland Unrecht und Leid zugefügt wurde, das heute noch zu Beeinträchtigungen führt, dem konnte Unterstützung gewährt werden. Aus einer Übereinkunft von Bund, westdeutschen Bundesländern und Kirchen (Errichter des Fonds "Heimerziehung West") ist der Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ hervorgegangen, der zum 1. Januar 2012 errichtet wurde.

Bis zum 31. Dezember 2014 konnten betroffene ehemalige Heimkinder ihre Ansprüche bei Ihrer zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle anmelden. Zum 31. Dezember 2018 hat der Fonds seine Arbeit eingestellt. Zu diesem Termin endete gemäß § 10 Absatz 1 der Satzung seine Laufzeit. Die Möglichkeit, finanzielle Leistungen aus dem Fonds in Anspruch zu nehmen, ist damit beendet.[19]

Die im ganzen Bundesgebiet eingerichteten "Anlauf- und Beratungsstellen" arbeiteten - da es offensichtlich keine einheitlichen Regularien gab - auf das Unterschiedlichste. Während es z.B. in Nordrhein-Westfalen lediglich zwei Beratungsstellen gab, gab es allein in Hannover (Niedersachsen) über zehn. Ebenfalls aus Mangel an Anweisungen arbeitete das Personal der Beratungsstellen sehr unterschiedlich. Von zügiger Aufnahme der Daten und großzügiger Auslegung der Vorschriften bis hin zu langwierigen, verhörähnlichen "Anhörungen" und knausigen Auslegen konnte man wohl alles antreffen. Allen gemein war die Aufnahme der Daten der Betroffenen in Formulare, die von dem/der Betroffenen unterzeichnet werden musste und von dem "Berater" an eine "Leitstelle" in Köln geschickt wurde. Dort wurde der "Fall" in Abwesenheit des/der Betroffenen beraten und entschieden.

Eine Möglichkeit des Widerspruches (bei abgelehntem Bescheid) gab es nicht, da es sich bei den Leistungen um freiwillige Leistungen der Einzahler in den Fonds handelte und somit kein Rechtsanspruch bestand.

Medikamentenmissbrauch

Ehemalige Heimkinder hatten im Rahmen des Runden Tisches Heimerziehung (RTH) gefordert, dass auch die Problematik der Medikamente aufgearbeitet wird. Im Abschlussbericht des RTH von 2010 hieß es dazu: „Wenn es im Rahmen der Heimerziehung zu generellen und kollektiven Behandlungen bzw. Sedierungen gekommen ist, die weniger den Kindern und Jugendlichen als der Disziplin im Heimalltag oder gar der Erforschung von Medikamenten zuträglich waren, ist dies als Missbrauch zu beurteilen und erfüllt ggf. den Tatbestand der (schweren) Körperverletzung – auch nach damaligen Maßstäben.“ Doch hätten sich bis auf eine Ausnahme keine konkreten Hinweise auf solche Studien gefunden.

Heute stellt sich nicht mehr die Frage, ob es zu solchen medikamentösen Ruhigstellungen und zur Erforschung von Medikamenten gekommen ist, sondern wie die Verantwortlichen darauf reagieren, dass es gängige Praxis war. Denn inzwischen ist bekannt, dass es in vielen Einrichtungen an der Tagesordnung war, den „Insassen“ Psychopharmaka zur Sedierung zu verabreichen. Darüber hinaus sind bislang ca. 80 Versuchsreihen bekannt, in denen Arzneimittel an Heimkindern getestet wurden. Und das ist womöglich erst die Spitze des Eisberges. Tausende Kinder und Jugendliche waren betroffen.

Schon Säuglinge wurden medikamentös ruhig gestellt und mussten für Impfstoffstudien herhalten. Kinder und Jugendliche erhielten Psychopharmaka und triebhemmende Mittel und auch diese Präparate wurden an ihnen getestet. Sie mussten die Wirkungen und Nebenwirkungen der Medikamente ertragen und leiden zum Teil noch heute an den Langzeitfolgen. Das ist Gewalt!

VertreterInnen von Einrichtungen und Trägern von Einrichtungen sowie PolitikerInnen bekunden, wie leid es ihnen tut und wie schrecklich das alles ist. Aber eine Entschädigung… leider nein.

Gesundheitliche Folgen für ehemalige Heimkinder

Heimkinder haben oft schon im frühen Kindesalter und länger andauernd körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt erleben müssen, die von Menschen in ihrem nahen persönlichen Umfeld und von Fürsorgepersonen ausging. (Bei ehemaligen Heimkindern sind sämtliche Lebensbezüge von dem Gewaltverhältnis, in dem sie steckten, betroffen und die sexuelle Gewalt ist nur eine Spielart davon. Die haben ihre Täter von Anfang an gehasst, konnten sich innerlich mit Wut und Aggression abgrenzen - ich haue ab, ich fliehe, aber ich bin nicht identifiziert mit dir, du bist für mich kein Vorbild.)[20] die von Menschen in ihrem nahen persönlichen Umfeld und von Fürsorgepersonen ausging.[21] Derartige traumatische Erfahrungen können zu traumatischen Belastungsreaktionen und posttraumatischen Belastungsstörungenführen. Wenn diese lang andauern, können Persönlichkeitsveränderungen auftreten, die sich in verschiedenen sozialen, psychosomatischen und psychiatrischen Auffälligkeiten äußern können.  Extrembelastungen können[22] auch andauernde Persönlichkeitsänderungen zur Folge haben. Als weitere Erkrankung tritt Hospitalismus auf.

Im Alter treten bei ehemaligen Heimkindern verstärkt Diabetis, Herzkrankheiten und Krankheiten des Knochenapparates und des Magen-Darm-Traktes auf. Häufig brechen auch die in Jugend und Lebensmitte mehr oder wenig "gut" verdrängten Depressionen, Angstpsychosen, Neurosen aus.

Hinzu kommt, dass sehr viele ehemalige Heimkinder auf Transferleistungen angewiesen sind, d.h. ihre allgemeine gesundheitliche Versorgung lässt häufig zu wünschen übrig und verschärft den unterdurchschnittlichen Gesamtzustand.

Literatur

  • Ideologie und Praxis in der Heimerziehung.Im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek.
  • Rose Ahlheim, Wilfried Hülsemann, Helmut Kapczynski, Manfred Kappeler, Manfred Liebel, Christian Marzahn, Falco Werketin: Gefesselte Jugend – Fürsorgeerziehung im Kapitalismus, edition Suhrkamp, 1971, ISBN 10: 3518005146 / ISBN 13: 9783518005149
  • Matthias Benad, Hans-Walter Schmuhl, Kerstin Stockhecke (Hrsg.): Endstation Freistatt - Fürsorgeerziehung in den v. Bodelschwinghschen Anstalten bis in die 1970er Jahre. Verl. für Regionalgeschichte u.a., Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-676-7
  • Kay Biesel / Felix Brandhorst / Regina Rätz / Hans-Ullrich Krause: Deutschland schützt seine Kinder! Eine Streitschrift zum Kinderschutz, Transcript-Verlag, 2019, ISBN: 978-3-8376-4248-3
  • Wolfgang Bittner: Weg vom Fenster. Verl. die Schatzkiste, München 2001, ISBN 3-935284-79-9
  • Peter Brosch: Fürsorgeerziehung. Heimterror, Gegenwehr, Alternativen. Fischer, Frankfurt a.M. 1982, ISBN 3-596-21648-6
  • Josef Doll: Zwischen Verrücktwerden und Anpassen. Selbstverlag, München 2006
  • Norbert Denef: Alles muss raus. Ein dokumentarischer Rückblick der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema sexualisierte Gewalt 1994 bis 2015, 2015
  • Jürgen Eilert: Psychologie der Menschenrechte: Menschenrechtsverletzungen im deutschen Heimsystem (1945–1973), 2011, ISBN-10: 3899719026 / ISBN-13: 978-3899719024
  • Prof. Dr. Jügen Eilert, Prof. Dr. Jan Bruckermann, Dr. Burkhard Wiebel: Operationalisierbarkeit des Eigenstandsschadens. Begründung von Schadensersatzpglichten durch Verletzung von Art. 1I und Art. 2I GG, in: Sozialrecht aktuell, Zeitschrift für Sozialberatung, 4/2019, S. 125 - 168
  • Christian Füller: Die Revolution missbraucht ihre Kinder. Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen, Hanser Verlag, 2015, ISBN 978-3-446-24726-0, ISBN 978-3-446-24968-4
  • Eva Gehltomholt, Sabine Hering: Das verwahrloste Mädchen. Budrich, Opladen 2006, ISBN 3-86649-037-2
  • Giordano-Bruno-Stiftung: Die Legende vom christlichen Abendland, 2015
  • Harry Graeber: Mißhandelte Zukunft. pg-Verlag, München 2006, ISBN 3-937624-61-9
  • Alexander Markus Homes: Gestohlene Kindheit. Patmos-Verlag, Düsseldorf 1996, ISBN 3-491-72355-8
  • Arthur Honegger: Die Fertigmacher. Huber, Stuttgart u.a. 2004, ISBN 3-7193-1354-9
  • Resi Röder: Weihrauch und Bohnerwachs. Eine Jugend als Heimkind. Agenda-Verlag, Münster 2009, ISBN 978-3-89688-381-0
  • Peter Wensierski: Schläge im Namen des Herrn. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2006, ISBN 3-4210-5892-X.
  • Hilma Wolf: Herbstglück. Erinnerungen eines erwachsen gewordenen Heimkindes. Fuchstal 2008, ISBN 978-3-940210-34-0

Weblinks

Homepage Verein ehemalige Heimkinder e.V.

Abschlussbericht des RTH

Manfred Kappeler: Kampf ehemaliger Heimkinder um Anerkennung

Manfred Kappeler: Traumatisierungen ehemaliger Heimkinder

Fußnoten

  1. Die Mitglieder des VEH e.V. leben - außer in Deutschland - in Groß Britannien, Dänemark, Australien, Schweiz, Frankreich, Spanien, Österreich, Thailand und den USA
  2. Petition Petition an den Deutschen Bundestag
  3. Empfehlung des Petitionsausschusses
  4. Artikel 2 (1) Grundgesetz: (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
  5. § 6, (1 u. 2) BDSG: Die öffentliche Stelle stellt sicher, dass die oder der Datenschutzbeauftragte ordnungsgemäß und frühzeitig in alle mit dem Schutz personenbezogener Daten zusammenhängenden Fragen eingebunden wird. Die öffentliche Stelle unterstützt die Datenschutzbeauftragte oder den Datenschutzbeauftragten bei der Erfüllung ihrer oder seiner Aufgaben gemäß § 7, indem sie die für die Erfüllung dieser Aufgaben erforderlichen Ressourcen und den Zugang zu personenbezogenen Daten und Verarbeitungsvorgängen sowie die zur Erhaltung ihres oder seines Fachwissens erforderlichen Ressourcen zur Verfügung stellt.
  6. Artikel 5 (3) GG: Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.
  7. § 2, (4) BDSG: Nichtöffentliche Stellen sind natürliche und juristische Personen, Gesellschaften und andere Personenvereinigungen des privaten Rechts, soweit sie nicht unter die Absätze 1 bis 3 fallen. Nimmt eine nichtöffentliche Stelle hoheitliche Aufgaben der öffentlichen Verwaltung wahr, ist sie insoweit öffentliche Stelle im Sinne dieses Gesetzes.
  8. Der Hans-Ehrenberg-Preis wird von der Evangelische Kirche in Bochum in Verbindung mit der westfälischen Landeskirche und in Abstimmung mit der Bochumer Hans-Ehrenberg-Gesellschaft vergeben. Er ist mit 5 000 Euro dotiert und wird in der Regel alle zwei Jahre verliehen. Mit dem Preis sollen Persönlichkeiten ausgezeichnet werden, die in "öffentlicher Auseinandersetzung protestantische Position beziehen und sie in aktuellen politischen, kirchlichen und wissenschaftlichen Kontroversen vertreten".
  9. https://www.veh-ev.eu/wp-content/uploads/2019/10/brief-an-abgeordnete.pdf
  10. Aus dem Schreiben von Vollmer an den VEH e.V., 26.03.2009: "Wen Sie aus dem Kreis der wirklich Betroffenen für einen Platz am Runden Tisch benennen wollen, steht Ihnen selbstverständlich frei. So wie wir die bisherigen drei Vertreter begrüßt haben, würden wir das auch im Falle einer Vertretung oder einer anderen Zusammensetzung tun. Aber auch hier wäre das Votum einer ordentlichen Mitgliederversammlung hilfreich. Es sollte deutlich werden, dass sich möglichst viele Betroffene von ihren Repräsentanten am Runden Tisch auch vertreten fühlen."
  11. Schreiben des VEH e.V an A. Vollmer vom 02.06.2009
  12. Heimkinder fordern 25 Milliarden. auf: tagesspiegel.de 3. Juni 2009 http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/VEH-Heimkinder-Entschaedigung;art122,2813229
  13. Heimkinder wollen vom Jurist Witti und RA. G. Wilmans" nicht weiter vertreten werden., Pressemitteilung vom 14. Juni 2009. http://pressemitteilung.ws/node/159930
  14. Runder Tisch Heimerziehung: Katholische Kirche gesteht Fehler, auf: Welt Online. 17. Juni 2009, abgerufen am 21. Juni 2009 http://www.welt.de/die-welt/article3939766/Runder-Tisch-Heimerziehung-Katholische-Kirche-gesteht-Fehler.html
  15. http://www.rundertisch-heimerziehung.de/aktuelles3.htm
  16. Runder Tisch zu Heimkindern kann weitermachen, aus: tagesspiegel.de 14. August 2009. http://www.tagesspiegel.de/politik/art771,2872832
  17. 13. Lösungsvorschlag von Dr. Wiegand http://dierkschaefer.wordpress.com/2010/08/27/losungsvorschlage-von-dr-wiegand/
  18. https://dierkschaefer.files.wordpress.com/2011/01/abschluc39f-kappeler.pdf
  19. Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben - Abwicklung Fonds Heimerziehung
  20. s.a. Manfred Kappeler: Anvertraut und Ausgeliefert, Berlin 2010
  21. Silke Birgitta Gahleitner, Ilona Oestreich: »Da bin ich heute krank von«. Was hilft ehemaligen Heimkindern bei der Bewältigung ihrer Traumatisierung? Im Auftrag des Runden Tisches Heimerziehung. Runder Tisch Heimerziehung, Berlin, 2010, S. 26
  22. Manfred Kappeler